Filme im Gemeindezentrum

Kinofilme im Gemeindezentrum der Erlöserkirche, Dreimühlenstr. 2 - jeweils am letzten Freitag im Monat um 20.00 Uhr - Eintritt: 3,- €


Freitag, 30.11.2018, 20.00 Uhr
Die Reste meines Lebens

Spielfilm - Jens Wischnewski - Deutschland 2017 (108 Minuten)
Schimon ist ein Glückskind. In San Francisco hat er die Liebe seines Lebens gefunden und seine Leidenschaft für die Welt der Töne zum Beruf gemacht. Er ist überzeugt, dass es das Schicksal gut mit ihm meint. Doch als er zurück nach Deutschland zieht, verliert er alles. Trotzdem hält er an seiner positiven Lebenseinstellung fest und kämpft statt zu resignieren. Er scheint Recht zu behalten. Als er der lebensfrohen Milena begegnet, verliebt er sich Hals über Kopf und ist bereit für einen Neuanfang. In einer Achterbahnfahrt der Gefühle muss er herausfinden, ob es das Schicksal wirklich gut mit ihm meint. Eine Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer und den tiefen Glauben an das Leben.

 

Freitag, 25.1.2019, 20.00 Uhr
Am Ende kommen Touristen

Spielfilm - Robert Thalheim - Deutschland 2007 (82 Minuten)
Sven kommt vollkommen unvorbereitet nach Oswiecim, um seinen Ersatzdienst in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte, die der Gedenkstätte Auschwitz angeschlossen ist, abzuleisten. Nun muss er sich um den KZ-Überlebenden Krzeminski kümmern, der auf eigenwillige Art mit dem erlittenen Trauma umgeht und erkennen muss, dass er als einst gefragter Zeitzeuge immer mehr funktionalisiert wird. Im Umgang mit ihm und anderen Polen tritt Sven von einem Fettnapf in den nächsten, verliebt sich aber auch in die polnische Dolmetscherin Ania, die zu ihrem Heimatort einen ganz anderen Bezug entwickelt hat. Als Sven sich den Herausforderungen an diesem Ort nicht gewachsen sieht und das Handtuch werfen will, begegnen ihm am Bahnhof Touristen, die ihn nach dem Weg zur Gedenkstätte fragen.
“Ein kleiner lustvoller Film gegen das Verblassen der Erinnerung“ (Der Spiegel)


Freitag, 22.2.2019, 20.00 Uhr
Körper und Seele

Spielfilm - Ildikó Enyedi - Ungarn 2017 (116 Minuten)
Die autistisch wirkende Mária und ihr introvertierter Kollege Endre stellen durch einen Zufall fest, dass sie Nacht für Nacht denselben Traum teilen, in dem sie als Hirsche durch einen friedlichen Wald wandeln. Verwirrt über diese intime Gemeinsamkeit suchen beide zaghaft auch tagsüber die Nähe des anderen. Endre steht vor der Herausforderung, längst vergessene Gefühlsregungen wieder wachzurufen. Mária dagegen versucht in einem akribischen Studium sich auf eine Beziehung mit Endre vorzubereiten. Nachdem beide nicht zusammen finden und Endre eine Nacht mit einer anderen Frau verbringt, unternimmt Mária einen Selbstmordversuch. Ein zufälliges Telefongespräch mit Endre rettet sie und sie gestehen sich beide ihre Liebe. Sie verbringen eine Nacht miteinander und entdecken am nächsten Morgen, dass der wiederkehrende gemeinsame Traum ausgeblieben ist.

 

Freitag, 29.3.2019, 20.00 Uhr
Florence Foster Jenkins

Nach einer unglaublichen, wahren Geschichte
Spielfilm - Stephen Frears - Großbritannien 2016 (106 Minuten)
Im Film wird die wahre Geschichte von Florence Foster Jenkins (Meryl Streep) erzählt, einer reichen, exzentrischen Persönlichkeit im New York der 40er Jahre - und einer der schlechtesten Sängerinnen, die je Konzerte gegeben haben. Florence liebt die Musik über alles. Schlimm nur, dass ihre Stimme für sie selbst wunderschön klingt - für alle anderen aber grauenvoll. Ihr Ehemann und Manager St. Clair (Hugh Grant) schafft es immer wieder, Florence vor dieser Wahrheit zu beschützen. Bis Florence ohne sein Wissen die Carnegie Hall bucht und beschließt, ein öffentliches Konzert zu geben. Als Florence den Bericht über ihren Auftritt in der Zeitung liest, ist zutiefst getroffen und bricht zusammen.
Auf dem Sterbebett stellt sie sich vor, wie sie als Engel perfekt und wunderschön eine Opernarie singt. Sie erklärt Bayfield, der an ihrem Bett sitzt, dass die Leute zwar sagen können, dass sie nicht singen konnte, jedoch nicht, dass sie nicht gesungen habe. Mit diesen Worten schläft sie friedlich ein.