Kino in der Kirche

Filme in der Erlöserkirche

Wegen der zur Zeit geltenden Corona-Auflagen werden die Filme voraussichtlich in der Kirche gezeigt. Es sind maximal 40 Personen zugelassen. Bitte kommen Sie ohne Voranmeldung. Spenden sind erwünscht.

 

Freitag, 1. Oktober, 20.00 Uhr

Ich war noch niemals in New York

Musical-Verfilmung mit bekannten Schauspielern (Heike Makatsch, Katharina Thalbach, Moritz Bleibtreu, Uwe Ochsenknecht) und Liedern von Udo Jürgens. Die erfolgsverwöhnte Fernsehmoderatorin, ihre vereinsamte Mutter Maria und der Maskenbildner Fred landen als blinde Passagiere auf dem Luxusdampfer MS Maximiliane und geraten in eine Menge Turbulenzen und Liebesaffären.

Philipp Stölzl - Deutschland, Österreich 2019 - 129 Minuten

 

Freitag, 29. Oktober, 20.00 Uhr

 

Corpus Christi

Der 20-jährige Daniel wird während seiner Haftzeit im Jugendgefängnis zum katholischen Glauben bekehrt. Er träumt davon, Priester zu werden, was ihm wegen seiner kriminellen Vergangenheit verwehrt bleibt. Statt dessen soll er sich in einem Sägewerk auf dem Land bewähren. Dort erschleicht er sich die Stelle als Jungpriester. Der Dorfpfarrer entpuppt sich als desillusionierter alkoholkranker Mann. Mit großem Charisma sowie viel Empathie rüttelt der unorthodoxe Geistliche die kleine Gemeinde auf, die seit einem tragischen Unglück aufgebracht und zerstritten ist. Doch eines Tages kommt der Gefängnispfarrer ins Dorf. Daniel muss zurück ins Gefängnis.

Jan Komasa - Polen 2019 - 115 Minuten (FSK ab 16 Jahren)

 

Freitag, 26. November, 20.00 Uhr

Edie - Für Träume ist es nie zu spät

Als Edie in ein Altersheim soll, beschließt die 83-Jährige, sich einen fast vergessenen Traum zu erfüllen: den Berg Suilven in den schottischen Highlands zu erklimmen. Mit ihrer angestaubten Wanderausrüstung wagt sie das Abenteuer und engagiert den jungen Jonny, um sie für den herausfordernden Aufstieg vorzubereiten. Dieser lernt schnell ihren Dickkopf kennen, erfährt aber auch immer mehr über ihre Geschichte - und Edie beginnt allmählich, anderen und sich selbst zu vertrauen. So stolpern beide unverhofft in eine Freundschaft, die ihr Leben wunderbar auf den Kopf stellt.

Simon Hunter - Großbritannien 2017 - 102 Minuten

 

Freitag, 28. Januar, 20.00 Uhr

Alles außer gewöhnlich

"Ich finde eine Lösung": Für den Sozialarbeiter Bruno und seinen Kollegen Malik ist das gelebte Wirklichkeit. Und das, obwohl der Alltag mit einem wilden Haufen Azubis und autistischen Jugendlichen einige Herausforderungen birgt. Das ewig klingelnde Notrufhandy lässt jedes Date platzen, und wenn Brunos Schützling Joseph mal wieder die Notbremse zieht, ist das Chaos perfekt. Mit zupackendem Engagement und unverwüstlichem Humor nehmen Bruno und Malik den Kampf mit den Behörden auf und schaffen eine Gemeinschaft, in der jeder die Chance bekommt, über sich hinaus zu wachsen.

Spielfilm nach einer wahren Geschichte - Eric Toledano, Olivier Nakache - Frankreich 2019 - 110 Minuten (FSK ab 6 Jahren)

 

Freitag, 25. Februar, 20.00 Uhr

The Peanut Butter Falcon

Zak, ein 22-Jähriger mit Down-Syndrom, wurde von seiner Familie als Kind in einem Altersheim untergebracht. Sein Zimmergenosse Carl verhilft ihm zur Flucht. Lediglich mit einer weißen Unterhose bekleidet, macht Zac sich davon und versteckt sich im Boot von Fischer Tyler. Dieser entdeckt den Eindringling an Bord , der nicht von seiner Seite weichen will. Es beginnt eine unerwartete Freundschaft. Zaks Traum ist es, ein Profi-Wrestler zu werden, so wie sein großes Vorbild „The Salt Water Redneck“. Dessen Kämpfe kennt er alle aus Videos. Zac und Tyler setzen ihre Reise auf einem selbstgebauten Floß fort, und er lernt nicht nur schwimmen, sondern begegnet auch seinem großen Idol.

Spielfilm - Tyler Nilson, Michael Schwartz - USA 2019 - 94 Minuten (FSK ab 12 Jahren)

 

Freitag, 25. März, 20.00 Uhr

Das neue Evangelium

In einem Mix aus Spielfilm, politaktivistischem Dokumentarfilm und „Making-of“ verknüpft der Schweizer Theater- und Filmemacher Milo Rau die Jesusgeschichte mit dem Schicksal afrikanischer Migranten. Sie gehören zu den Benachteiligten und Ausgegrenzten, denen Jesus immer besonders zugewandt war. In der Stadt Matera, dem Schauplatz zahlreicher Jesusfilme, in unmittelbarer Nähe zu den von der Agrarmafia beherrschten Tomatenplantagen wird die Passion Christi inszeniert. Flüchtlinge aus Afrika, aber auch Einheimische und professionelle Schauspieler, schlüpfen in die Rollen von Jesus, seinen Aposteln und ihren Widersachern. Ein engagiertes Plädoyer für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Solidarität aus dem Geist des Evangeliums.

Dokumentarfilm, Spielfilm - Milo Rau - Deutschland, Italien, Schweiz 2020 - 107 Minuten (FSK ab 12 Jahren), Originalsprache italienisch mit Untertiteln