Kino in der Kirche

Filme in der Erlöserkirche

Wegen der zur Zeit geltenden Corona-Auflagen werden die Filme voraussichtlich in der Kirche gezeigt. Es gelten die 3G-Regeln: Bitte bringen Sie einen Nachweis mit, dass Sie geimpft, genesen oder aktuell getestet sind. Sie können ohne Voranmeldung kommen. Spenden sind erwünscht.

 

Freitag, 28. Januar, 20.00 Uhr

Alles außer gewöhnlich

"Ich finde eine Lösung": Für den Sozialarbeiter Bruno und seinen Kollegen Malik ist das gelebte Wirklichkeit. Und das, obwohl der Alltag mit einem wilden Haufen Azubis und autistischen Jugendlichen einige Herausforderungen birgt. Das ewig klingelnde Notrufhandy lässt jedes Date platzen, und wenn Brunos Schützling Joseph mal wieder die Notbremse zieht, ist das Chaos perfekt. Mit zupackendem Engagement und unverwüstlichem Humor nehmen Bruno und Malik den Kampf mit den Behörden auf und schaffen eine Gemeinschaft, in der jeder die Chance bekommt, über sich hinaus zu wachsen.

Spielfilm nach einer wahren Geschichte - Eric Toledano, Olivier Nakache - Frankreich 2019 - 110 Minuten (FSK ab 6 Jahren)

 

Freitag, 25. Februar, 20.00 Uhr

The Peanut Butter Falcon

Zak, ein 22-Jähriger mit Down-Syndrom, wurde von seiner Familie als Kind in einem Altersheim untergebracht. Sein Zimmergenosse Carl verhilft ihm zur Flucht. Lediglich mit einer weißen Unterhose bekleidet, macht Zac sich davon und versteckt sich im Boot von Fischer Tyler. Dieser entdeckt den Eindringling an Bord , der nicht von seiner Seite weichen will. Es beginnt eine unerwartete Freundschaft. Zaks Traum ist es, ein Profi-Wrestler zu werden, so wie sein großes Vorbild „The Salt Water Redneck“. Dessen Kämpfe kennt er alle aus Videos. Zac und Tyler setzen ihre Reise auf einem selbstgebauten Floß fort, und er lernt nicht nur schwimmen, sondern begegnet auch seinem großen Idol.

Spielfilm - Tyler Nilson, Michael Schwartz - USA 2019 - 94 Minuten (FSK ab 12 Jahren)

 

Freitag, 25. März, 20.00 Uhr

Das neue Evangelium

In einem Mix aus Spielfilm, politaktivistischem Dokumentarfilm und „Making-of“ verknüpft der Schweizer Theater- und Filmemacher Milo Rau die Jesusgeschichte mit dem Schicksal afrikanischer Migranten. Sie gehören zu den Benachteiligten und Ausgegrenzten, denen Jesus immer besonders zugewandt war. In der Stadt Matera, dem Schauplatz zahlreicher Jesusfilme, in unmittelbarer Nähe zu den von der Agrarmafia beherrschten Tomatenplantagen wird die Passion Christi inszeniert. Flüchtlinge aus Afrika, aber auch Einheimische und professionelle Schauspieler, schlüpfen in die Rollen von Jesus, seinen Aposteln und ihren Widersachern. Ein engagiertes Plädoyer für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Solidarität aus dem Geist des Evangeliums.

Dokumentarfilm, Spielfilm - Milo Rau - Deutschland, Italien, Schweiz 2020 - 107 Minuten (FSK ab 12 Jahren), Originalsprache italienisch mit Untertiteln